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07.07.2008 - RWS Fortbildungsveranstaltung
Am 06.Juli 2008 veranstaltete die Landesgruppe Westfalen im Auftrag des RWS ein Seminar über Anatomie und Handling.
Insgesamt nahmen 30 Personen an diesem Seminar teil. Schnell stellten wir fest, dass diese Zahl ausreicht, wenn man Theorie und Praxis kombiniert.
Nach einem ausgiebigen Frühstück erklärte Herr Bortel das Grundwissen über Anatomie in Wort und Bild.
Anhand von Bildern wurden den Teilnehmern alle Gegebenheiten einmal korrekt und nicht korrekt gezeigt, sodass es für Jeden ersichtlich war, wie zum Beispiel eine gute Winkelung auszusehen hat. Sie wussten danach, dass hochläufige Hunde in der Regel zu wenig Brustbildung und meistens auch steile Winkelungen haben. Ihnen wurde erklärt, dass bei schlechten Winkelungen der Vortritt gebunden ist und der Nachschub nur ungenügend ausfällt. Des Weiteren, das überbaute Hunde in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind,
weil die Kraft der Hinterhand beim laufen über den Rücken an die Vorhand weiter geleitet wird. Jetzt war Jedem klar, ein steiler Vordermittelfuß kann die Wucht der Stöße beim laufen und springen nicht so gut abfangen.
Nach einer Pause fing dann die Theorie in Sachen gutes Handling an. Auch hier wurde schnell deutlich, welche Vorteile eine gute Präsentation des Hundes hat.
Ihnen wurde vermittelt, dass die Hunde im Ausstellungsring in einer Richtung aufgestellt werden, weil der Aussteller damit dem Richter die korrekte Beurteilung des Hundes erleichtert und ihm eine wunderbare Vergleichbarkeit der Hunde ermöglicht. Hier lernte der Aussteller, dass es wichtig ist, bei der Standmusterung einen Abstand von 2 Metern zum Richtertisch einzuhalten, damit die Sicht auf den Hund nicht durch den Tisch eingeschrägt wird.
Nach zwei Stunden Theorie über Anatomie und Handling ging es in die Mittagspause und anschließend in die Praxis. Schnell stellten wir fest, dass es höchste Zeit wurde ein solches Seminar abzuhalten, denn hier war bei einigen Hundeführern noch viel Nachholbedarf.
Selbstverständlich konnten wir in der Kürze der Zeit keine Perfektion erreichen, aber dennoch konnte man feststellen, dass mit einigen kleinen Grundregeln ein wesentlich schöneres Bild für Richter und Zuschauer erzielt werden konnte. Mit Rücksicht auf unsere Teilnehmer die noch eine weitere Heimreise hatten, beendeten wir das Seminar um 14.30 Uhr.
Bilder zur Veranstaltung finden Sie in der Fotogalerie.
Ihr RWS Team

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